Aus der Werkstatt · privates Hobbyprojekt
macList
Radio‑Playout & Live‑Assist — nativ auf dem Mac. Eine Hommage an mAirList, gebaut, um die eigene Sendung selbst zu fahren statt sie nur abzuspielen.
Stand: Iteration 10 · in aktiver Entwicklung
Was es ist
Die Sendung selbst fahren
Ein Werkzeug für Hobby‑Radiomacher auf dem Mac — für alle, die aus Spaß Radio machen (Webradio, Vereinsfunk, das eigene kleine Programm). Kein Server, kein Abo, keine Cloud im Hintergrund: man startet es und fährt seine Stunde.
- Zwei Player nebeneinander (Live Assist) — der eine läuft, den nächsten Titel legst du auf und startest ihn, wenn es paßt.
- Playlisten als
.m3u— das offene Format, nichts Proprietäres, in das man seine Sendung einsperrt. - Sortierte Playlist mit Abschnitten — Drag‑and‑drop zum Umstellen, Titel direkt aus dem Finder hineinziehen.
- Backtimer — die Rückwärtsuhr auf die Zielzeit (Nachrichten, nächste Sendung, volle Stunde), damit die Übergabe sitzt.
- Widget‑Leiste mit Studiouhr und den Anzeigen, die man im Blick haben will.
- Gespielte Titel bleiben sichtbar (abgedunkelt) — das ist Sendehistorie, nicht Müll.
- Zweisprachig, deutsch und englisch.
Lieber ehrlich als großspurig
Was macList nicht ist
- Kein kommerzielles Produkt. Kein App Store, kein Preis, kein Support‑Vertrag. Ein privates Projekt, das ich offen zeige.
- Kein mAirList‑Ersatz und kein „besser als". Professionelle Digitalpulte, Multi‑Station, GEMA‑/Lizenzmeldung, Regionalisierung — das ist Senderketten‑Terrain und bewußt nicht mein Ziel. macList will kein Klon sein.
- Noch nicht „fertig". Der Stand ist ehrlich früh. Die richtig runde Playout‑Tiefe (saubere Cue‑Punkte, Auto‑Cue, Vorhören, Automatik‑Modus) liegt noch vor mir, nicht hinter mir.
Wer für seinen Sender etwas Betriebssicheres braucht: nimm mAirList. macList ist für die, die auf dem Mac basteln wollen und Freude am Werkzeug selbst haben.
Warum es das gibt
Das letzte Windows‑Werkzeug
Ich mache seit Jahren aus Spaß Radio, und dafür gab es genau einen Grund, überhaupt noch Windows zu starten: mAirList — das letzte Werkzeug, für das ich das Betriebssystem wechseln mußte. macList ist der Versuch, genau das aufzulösen: das letzte Windows‑nur‑Werkzeug auf den Mac zu holen. Als Verbeugung vor der Vorlage, nicht als Angriff.
Und ich stehe offen dazu, wie es entstanden ist: vibecoded mit Claude Code. Ich bin Systemingenieur, kein Swift‑Entwickler von Haus aus — die App ist im Dialog mit einem KI‑Coding‑Werkzeug gewachsen, Iteration für Iteration. Kein Makel, den man verschweigt, sondern schlicht die Wahrheit, wie 2026 solche Projekte möglich werden.
mAirList liefert die Vorlage. Der Mac die Hardware. Claude Code den Skill.
Wo es gerade steht
You are here
Die Grundlage steht (zwei Decks, Playlist, Backtimer, Widgets), und die inneren Werte sind geschraubt: Robustheit beim Laden, sauberes Audio‑Verhalten, Diagnose im Betrieb. Als nächstes folgt die Playout‑Tiefe (Cue‑Punkte, Automatik, Vorhören) — der Punkt, an dem macList von „läuft schon" zu „kann man ernsthaft fahren" wird. Alles Weitere ist ehrlich als Fernziel markiert: keine Termine, keine Versprechen.
Unter der Haube
Technik
- Sprache: Swift 6.3
- UI: SwiftUI
- Audio: AVAudioEngine / CoreAudio
- Minimum: macOS 14 (Sonoma), Entwicklung auf macOS 26 (arm64)
- Kern:
PlaylistManager·PlayerController·OutputRouter·SettingsStore— alle@Observable,@MainActor
Das Repository ist privat — dieser Einblick hier ist der Existenznachweis. Fragen dazu beantworte ich gern: Kontakt.